Das war die 5. Collaboration Conference
Die Highlights der Collaboration Conference 2026 auf einen Blick
Wie verändert Künstliche Intelligenz die Zusammenarbeit zwischen Menschen – und was bedeutet das für Organisationen und Führung? Mit dieser Frage beschäftigte sich die fünfte Collaboration Conference Rhein-Neckar unter dem Motto „Mensch, KI! Transformation: Wie wir voneinander lernen können – und was das mit uns macht.“ Um die 80 Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen People & Culture, Organisationsentwicklung, Kommunikation, Innovation und Transformation kamen zusammen. Durch den Tag führte erneut souverän und nahbar Marlene Konrad (Commha Consulting). Für den Opener animierte sie die Besucherinnen und Besucher dazu, die 20th Century Fox Fanfare zu singen.
Schon zu Beginn wurde deutlich: Die Diskussion rund um KI hat die Experimentierphase verlassen. Statt Tool-Euphorie standen konkrete Anwendungsszenarien, kulturelle Fragen und strategische Herausforderungen im Mittelpunkt. Die Konferenz bot dafür nicht nur Impulse, sondern vor allem Räume zum Ausprobieren, Diskutieren und Vernetzen.
VR, KI und neue Formen der Zusammenarbeit
Den Auftakt bildete ein außergewöhnlicher Keynote-Erfahrungsraum mit Ole Reuss (Volkswagen One.SDC) und Corney Ryczek (the curve vfx). Statt Präsentationsfolien erwartete die Teilnehmenden ein immersiver Einblick in die nächste Stufe hybrider Zusammenarbeit. Sie zeigten, wie KI-gestützte virtuelle Räume künftig Lernen, Recruiting und standortübergreifende Zusammenarbeit verändern können.
Besonders eindrucksvoll: wie dank KI-generierter Zeitreisen beispielsweise der Geschichtsunterricht künftig noch packender wird. Und virtuelle Arbeitsumgebungen, in denen Teams unabhängig von ihrem Standort gemeinsam interagieren und Entscheidungen treffen können. Die Keynote machte greifbar, wie nah viele dieser Entwicklungen bereits sind – und welche Chancen sich daraus für Unternehmen ergeben.
Praxis-Café: Transformation braucht Kultur, nicht nur Technologie
Im anschließenden Praxis-Café wurde die Diskussion konkret. Auf dem Marktplatz der Konferenzpartner konnten Besucherinnen und Besucher die vorgestellten VR-Anwendungen direkt testen und erleben. Carsten Hentrich (d.quarks) präsentierte einen KI-gestützten Befähigungsraum für Transformation, während Commha Consulting Einblicke in die Entwicklung zukunftsgerichteter Handlungskompetenzen anhand von „Transformation Mapping“ gab.
Zwei weitere Sessions rückten die menschliche Seite der Transformation in den Fokus. Anja Hastrich (Techem) sprach über kollaborative Lernkultur statt Tool-Hype und zeigte, warum nachhaltige Veränderung nicht durch Technologie allein entsteht. Rainer Beck und Katja Runge (bridgingIT) stellten Leadership Skills als entscheidenden Erfolgsfaktor im KI-Zeitalter heraus und diskutierten, welche Kompetenzen Führung heute wirklich braucht.
Methoden-Werkstatt: KI wird zum Dialogpartner
Nach der Mittagspause wurde es noch interaktiver. In der Methoden-Werkstatt präsentierten Thorsten Diehl (Commha Consulting) und Carl Alexander Noack (Fraunhofer IAO) erstmals den „Persona Insights Simulator“. Das KI-gestützte System zeigt, wie Unternehmen künftig Zielgruppen direkt simulativ befragen können, um schneller fundierte Erkenntnisse für Kommunikation, Produktentwicklung oder Veränderungsprozesse zu gewinnen. Die Teilnehmenden lernten, selbst Personas mit geeigneten Datenquellen zu entwickeln und konnten im Anschluss das KI-gestützte System selbst ausprobieren.
Großen Zuspruch erhielt auch die Session von Leonie Herold und Melissa Wittemann (Commha Consulting). Unter der Leitfrage „KI-Tools haben wir längst – aber sind wir eigentlich bereit für die Veränderung, die damit einhergeht?“ diskutierten die Teilnehmenden intensiv über Haltung, Ängste und die kulturellen Auswirkungen von KI in Organisationen. Der Slot zeigte: KI-Transformation scheitert selten an der Technologie. Sie scheitert dort, wo Orientierung, Priorisierung und Führung fehlen.
Andrea Schätzle und Verena Schmid (ISoG) ergänzten die Werkstatt mit einem praxisorientierten Toolset zur erfolgreichen Gestaltung intersektoraler Prozesse – ein Thema, das insbesondere in komplexen Transformationsprojekten zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Best Practice Bar: Wie Transformation in Unternehmen gelingt
Am Nachmittag standen Erfahungsberichte und die daraus resultierenden Learnings im Mittelpunkt. Tilman Ockert (RegioHelden) zeigte anhand der eigenen Unternehmensentwicklung, wie Transformation konkret gelingen kann: vom klassischen Text-Team hin zu einem KI-basierten Content-Management-Team. Offen sprach er über Herausforderungen, Lernprozesse und neue Rollenbilder innerhalb der Organisation.
Fatma Aydin und Stephan Altmann (TH Mannheim) präsentierten, wie Unternehmen mithilfe von Zukunftsszenarien und eigens entwickelten KI-Werkzeugen strategische Handlungsspielräume erweitern können. Dabei wurde deutlich, dass KI nicht nur Effizienzpotenziale schafft, sondern auch neue Denk- und Innovationsräume eröffnet.
Genauso praxisnah wurde es bei Anja Dyrba und Andrea Ball von Roche Diagnostics Deutschland: Sie arbeiteten gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Storytelling-Ansätzen und Checklisten zur Vermarktung KI-basierter Produkte – am Beispiel von Accu-Chek SmartGuide.
Zwischen Euphorie und Verantwortung: Das Abschluss-Panel
Zum Abschluss der Konferenz wurde es kontrovers. Das prominent besetzte Panel mit Sandra C. Signore (Fachärztin für Neurologie), Ole Reuss (Volkswagen One.SDC), Thorsten Heilig (paretos) und Julian Nuss (customAIzed) diskutierte intensiv über die ethischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen von KI.
Im Mittelpunkt standen Fragen wie: Was macht KI langfristig mit dem Menschen? Wie verändern sich Entscheidungsprozesse? Und wie können Unternehmen KI strategisch nutzen – gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten?
Die Diskussion war lebendig und spiegelte genau die Spannungsfelder wider, die viele Organisationen derzeit beschäftigen: zwischen Innovationsdruck, Verantwortung und der Suche nach einem sinnvollen Umgang mit technologischer Geschwindigkeit Organisationen zum Erfolg zu führen.
Austausch, Perspektiven und neue Verbindungen
Neben den inhaltlichen Impulsen blieb vor allem eines in Erinnerung: die besondere Atmosphäre der Collaboration Conference. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichteten von intensiven Gesprächen, neuen Kontakten und einem offenen Austausch auf Augenhöhe. Gerade die Mischung aus Praxisnähe, Experimentierfreude und ehrlicher Diskussion machte die Veranstaltung erneut zu einem wichtigen Treffpunkt für Menschen, die Transformation aktiv gestalten wollen.
Die fünfte Collaboration Conference Rhein-Neckar zeigte eindrucksvoll: Die Frage ist längst nicht mehr, ob KI unsere Arbeitswelt verändert – sondern wie wir diese Veränderung gemeinsam gestalten. Die sechste Collaboration Conference findet am 11. Mai 2028 statt.
Weitere Impressionen



































Referent*innen

Anja Hastrich, Techem
Anja ist Learning Managerin & Community Lead bei Techem. Sie empfindet Lernen als kontinuierlichen agilen Prozess, der Neugier, Mut und echten Austausch braucht. Sie gestaltet Lernwelten, die inspirieren, vernetzen und Neues möglich machen, und liebt es, Trends und innovative Formate aufzuspüren – ob Gamification, Storytelling oder kollaborative Methoden – und sie so aufzubereiten, dass Menschen wirklich davon profitieren. Lernen bedeutet für sie Weiterentwicklung: für sie selbst, für Teams und für die Organisation. Sie geht mit offenen Augen durch die Welt, sammelt Impulse, probiert sie aus und teilt, was wirkt. ‚Always keep learning‘ ist für sie kein Motto, sondern eine Haltung.

Tilman Ockert, RegioHelden (Ströer Online Marketing)
Tilman ist Vice President Product & Operations bei RegioHelden (Ströer Online Marketing) und begleitet seit über zehn Jahren die Entwicklung des Unternehmens vom Startup zur gewachsenen Organisation. Sein Fokus liegt auf Führung, Kulturwandel und Transformation – besonders dort, wo Technologie neue Rollen und Arbeitsweisen schafft. Tilman bringt umfassende Erfahrung aus verschiedenen Rollen an der Schnittstelle von Design, Technologie und Organisation mit: vom Freelancer über Agenturarbeit bis zur Leitung mehrerer Teams in stark wachsenden Digitalunternehmen. Nach einem Architekturstudium und einer Ausbildung als Mediendesigner gestaltet er heute Teams und Strukturen, in denen Verantwortung geteilt, Vertrauen gelebt und Veränderung aktiv vorangetrieben wird.

Verena Schmid, ISoG BW
Verena Schmid verantwortet den Forschungsbereich an der Intersectoral School of Governance Baden-Württemberg, die am Center for Applied Studies der DHBW in Heilbronn angegliedert ist. Promoviert in politischer Soziologie, interessiert sie sich besonders für das Zusammenspiel von Staat und Zivilgesellschaft sowie weiteren Sektoren. In ihren Projekten kombiniert sie dieses Forschungsinteresse mit qualitativen, explorativen Methoden und begleitet damit unter anderem große Stakeholder-Prozesse wie den Veränderungsdialog zwischen Landwirtschaft und Naturschutz Baden-Württemberg.

Andrea Schätzle, ISoG BW
Andrea Schätzle ist Projektmitarbeiterin an der Intersectoral School of Government Baden-Württemberg und leitet dort das Interreg Projekt HumanFactor. Als Bildungswissenschaftlerin liegt ihr Schwerpunkt in der Erwachsenenbildung und im Bereich bürgerschaftliches Engagement. Aus ihren früheren Projekten bringt sie vielfältige Erfahrungen in der Netzwerkarbeit über Sektorengrenzen und interkulturelle Zusammenarbeit mit ein.

Ole Reuss, Volkswagen One.SDC
Ole arbeitet als Talent Lead beim Volkswagen One SDC (Software Development Center) in Hannover. Ab 2017 hat er die Software Labs und Development Center für die Volkswagen AG mit aufgebaut. Im vorherigen Leben war er als Regisseur mit Formatverantwortung bei der ProSiebenSat 1 Media AG tätig. Seit den frühen 1990er Jahren begeistert er sich für Virtual Reality. Heute brennt er dafür, die Potenziale von VR Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen für ihren Alltag aufzuzeigen.

Corney Ryczek, curve vfx GmbH
Corney ist Managing Director und Creative Lead der the curve vfx GmbH in Berlin. Mitte der 1900er Jahre begann er seine Laufbahn als Grafikdesigner bei ProSiebenSat 1 Media und entwickelte Broadcast-Designs von der ersten Konzeptidee bis zur finalen Produktion – sowohl für reale als auch für virtuelle Studioumgebungen. Mit the curve konzipiert und entwickelt er heute virtuelle Sets sowie Hardware für virtuelle Studios für Broadcasts und Unternehmen.

Melissa Wittemann, Commha Consulting
Melissa Wittemann ist Senior Beraterin bei Commha Consulting und Expertin für Change und Strategieaktivierung. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie Strategien nicht nur formuliert, sondern erlebbar und wirksam werden – und welche Rolle Führungskräfte dabei spielen. Ihr Ziel: Führung so zu befähigen, dass sie Teams nicht nur durch Veränderung navigiert, sondern echte Beteiligung ermöglicht. Dabei kombiniert sie Know-how in Change-Management und Kommunikation agilen und dialogorientierten Ansätzen, um Führungskräfte in ihrer Rolle in Veränderungsprozessen zu stärken.

Raina Beck & Katja Runge, bridgingIT

Sandra C. Signore, Fachärztin für Neurologie
Sandra C. Signore ist selbstständige Beraterin an der Schnittstelle von Medical Affairs, Marketing und Künstlicher Intelligenz. Als promovierte Fachärztin für Neurologie verfügt sie über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Healthcare-Branche und berät Unternehmen aus Pharma, Biotechnologie und Medizintechnik in nationalen und internationalen Projekten. Ihre Arbeit umfasst unter anderem die Launchvorbereitung, Medical-Affairs-Strategien sowie die Entwicklung und Umsetzung von Multichannel-Marketing-Ansätzen in komplexen Organisationsstrukturen.
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt auf der Vorbereitung von Teams auf KI-basierte Arbeitsprozesse und der Begleitung von Change-Prozessen im regulierten Healthcare-Umfeld. Auf Fachkongressen und Konferenzen ist Sandra als Speakerin und Moderatorin mit den Themen KI und Transformation im Healthcare- und Pharmabereich vertreten.

Thorsten Diehl, Commha Consulting
Thorsten Diehl ist Kommunikationsexperte, Trainer und agiler Coach sowie Geschäftsführer des Heidelberger Beratungshauses Commha Consulting, das sich auf die Bereiche Communication, Change und Collaboration spezialisiert hat. Seit über 20 Jahren unterstützt er Konzerne wie Mittelständler bei Veränderungsvorhaben und beim Aufbau zukunftsfähiger Kommunikationsstrukturen. In den vergangenen Jahren beschäftigt er sich verstärkt mit dem Einsatz von KI in der Praxis und entwickelt Konzepte, wie Mensch-KI-Kollaboration als Future Skill erfolgreich in Unternehmen verankert werden kann. Seine Schwerpunkte liegen dabei unter anderem auf Storytelling sowie der Entwicklung innovativer Trainings und Workshop-Formate, die Organisationen bei der digitalen Transformation unterstützen.

Fatma Aydin, TH Mannheim
Fatma Aydin arbeitet seit 2023 gemeinsam mit Stephan Altmann an Zukunftsszenarien und Corporate Entrepreneurship. Sie ist Mitentwicklerin einer Projektmethode, mit der für etablierte Unternehmen systematisch neue Wachstumschancen identifiziert und mithilfe von KI weiterentwickelt werden. Fatma hält einen M.Sc. in Entrepreneurship von der University of Arizona und war zuvor im Vertrieb bei Jaguar Land Rover Deutschland tätig. Aktuell arbeitet sie im Rahmen von TransforMA gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Wissenschaft und Praxis an einer nachhaltigen Transformation der Metropolregion Rhein-Neckar.

Stephan Altmann, TH Mannheim
Stephan Altmann beschäftigt sich seit vielen Jahren mit datengetriebenen Geschäftsmodellen, Intrapreneurship und Entrepreneurship sowie strategischen Fragestellungen wie Zukunftsszenarien. Seit über zehn Jahren lehrt er diese Themen als Professor für Strategisches Management und Business Development an der TH Mannheim. Zuvor war er unter anderem bei der BASF tätig, zuletzt als Berater für strategisches Innovationsmanagement. Gemeinsam mit Fatma Aydin entwickelt er Methoden für zukunftsgerichtete Innovationen in Unternehmen – auch mit KI – und bringt seine Erfahrung aus Industrie, Beratung und Lehre in interdisziplinäre Transformationsprojekte von TransforMA ein.

Anja Dyrba, Roche Diagnostics Deutschland
Mit über sieben Jahren Healthcare-Erfahrung liegt ihre Leidenschaft in der Marktbearbeitung auf globaler sowie lokaler Ebene. Als Marketingleitung Near Patient Care bei Roche Diagnostics Deutschland verantwortet sie Markteinführungen neuer Innovationen und den Erfolg etablierter Portfolien für Diagnostikprodukte, sodass lebensrelevante Therapie- und Verhaltensentscheidungen durch die Diagnostik so nah wie möglich am Menschen getroffen werden – von der Intensivstation bis hin zum Alltag chronisch Kranker.
Die diplomierte Betriebswirtin (International Business Administration) blickt auf Stationen bei IBM und BASF zurück, darunter drei Jahre in Hong Kong. Als überzeugte Teamplayerin mit einem agilen Mindset verbindet sie internationale Management-Erfahrung mit tiefem Branchen-Know-how, um Transformationsprozesse im Gesundheitsmarkt erfolgreich voranzutreiben.

Andrea Ball, Roche Diagnostics Deutschland
Andrea Ball arbeitet als Transformation Managerin bei der Roche Diagnostics Deutschland. Sie ist zertifizierter Co-Active Coach (CPCC) und Expertin für Organisationstransformation. Das Herzstück ihrer Arbeit ist stets der Mensch: Als Agile Coach für das Launch- und Growth Team des KI-gestützten CGM Systems (Continuous Glucose Monitoring) liegt ihr Schwerpunkt darauf, individuelle Potenziale zu entfalten und gemeinsam Bestleistungen möglich zu machen. Sie kombiniert ihre Leidenschaft für kreative Lösungen mit fundierter Erfahrung in der Begleitung von Veränderungsprozessen. In ihrem Fokus steht die Schaffung eines respektvollen Arbeitsumfelds, in dem effektive Führung und Freude an der Arbeit Hand in Hand gehen.

Thorsten Heilig, paretos
Thorsten ist Gründer und CEO von paretos, einer führenden Decision-Intelligence-Plattform mit Sitz in Heidelberg. Er treibt die Demokratisierung KI-gestützter Entscheidungsfindung voran. Mit Fokus auf Produkt und Organisation hat Thorsten Heilig Wachstums-Unternehmen aufgebaut und skaliert. Als Top-Management-Coach begleitete er spannende Transformationen und arbeitete zuletzt als COO beim Daimler Startup moovel/REACH NOW. Seine Perspektive basiert vor allem auf den Hypothesen aus seinem Buch „Decision Intelligence: KI-gestützte Entscheidungsfindung in Teams und Organisationen als strategischer Wettbewerbsvorteil“ und adressiert die Frage, wie Mensch-KI-Kollaboration zu besseren Entscheidungen und nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen führen kann.

Julian Nuss, customAIzed GmbH
Julian Nuss ist Geschäftsführer und Inhaber der customAIzed GmbH. Zuvor war er viele Jahre bei der Junker Filter GmbH tätig, zuletzt als geschäftsführender Gesellschafter, und verantwortete dort den Aufbau und die Weiterentwicklung eines praxisnahen Wissensmanagements im mittelständischen Produktionsumfeld. Aus einem internen Projekt heraus entwickelte er ab 2023 einen KI-basierten Wissensagenten, der den Übergang von Wissenssicherung zu aktiver Wissensnutzung ermöglicht. Diese Arbeit führte zur Ausgründung von customAIzed. Im Panel bringt Julian Nuss seine Erfahrungen aus dem Einsatz generativer KI im Mittelstand sowie aus der Überführung eines Unternehmensprojekts in ein eigenständiges Start-up ein.

Carl Alexander Noack, Fraunhofer IAO
Carl Alexander Noack besitzt einen Master in „Robotics, Cognition, Intelligence“ der TU München und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer IAO im Forschungs- und Innovationszentrum Kognitive Dienstleistungssysteme (KODIS). Im Rahmen seiner Tätigkeit konzentriert er sich auf das Prototyping von KI-Services. Darüber hinaus verfügt er über Expertise in den Bereichen Frontend-Entwicklung und der Erstellung interaktiver Avatare.