10:00 – 10:15 Uhr | Willkommen

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10:15 – 10:45 Uhr | Keynote: Future of Work

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11:15 – 13:00 Uhr | Breakout Sessions

NEW LEADERSHIP: Mit Improtheater neue Führungsrollen reflektieren

Wo Teams mehr Verantwortung übernehmen und sich stärker selbst organisieren wird Führung nicht obsolet – aber anders. Was macht diese neue Führungsrolle aus? Welche Aufgaben kommen dazu, welche werden weniger? Und welche Haltung braucht es für New Leadership?

Im Impro-Workshop mit Marlene Konrad gehen Sie spielerisch an das Thema heran. Aus dem Moment heraus entwickeln die Teilnehmenden Szenen und bringen ihren ganz persönlichen Erfahrungsschatz ein. So entstehen neue Ideen und die ein oder andere überraschende Erkenntnis.

Als Königsdisziplin des Teamplays zeigt die Improvisation nebenbei wie Zusammenarbeit gelingt: Indem die Spielenden einander vertrauen, Vorschläge annehmen und weiterspinnen, die Stärken der Mitspielenden zum Glänzen bringen und am selben Strang ziehen.

Wecken Sie Ihre Kreativität, vertrauen Sie Ihren Instinkten, beweisen Sie Mut zum Scheitern – und entdecken Sie so mit viel Spaß neue Aspekte nicht nur von New Leadership sondern auch Ihrer eigenen Führungsrolle.

NEW WORK: World Café mit drei Kurzimpulsen

1. „Clash of Cultures“ oder „Wie passt New Work zu gewachsenen Strukturen?“

Tradition, gewachsene Strukturen und Prozesse versus Sich kontinuierlich ändernde Anforderungen und steigende Geschwindigkeit. Wie reagiert ein erfolgreiches Unternehmen auf die neuen Anforderungen?  

Dr. Andrea Kreißelmeier (Senior Agile Consultant, Agile Coach & Transformation Consultant) zeigt, wie das forschende Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim vorgeht, um ein neues agiles Mindset zu etablieren. Welche Aktivitäten wurden gestartet? Wo liegen die Hürden? Wie gehen Führungskräfte mit diesem Wandel um? Was bedeutet es für sie loszulassen? Wie geben sie Mitarbeitenden Orientierung in einer sich wandelnden Umgebung?

Lernen Sie, wie eines der größten Pharmaunternehmen Deutschlands einen langfristigen internen Transformationsprozess angeht. Diskutieren Sie, wie alte und neue Welt aufeinander reagieren. Und entdecken Sie, mit welchen Kniffen Sie Teams an agile Arbeitsweisen heranführen.

2. Resonanz in der digitalen Zusammenarbeit: Auf Traumpfaden zum Change – Was der Resonanzbegriff für Veränderungsvorhaben bedeutet.

Das große Rad gedreht – und doch geht nix voran. Was tun?

Frieder Pfleghar (Systemischer Coach, Change- und Kommunikationsberater, Geschäftsführer Commha Consulting) vertritt die These, dass Veränderungsvorhaben scheitern, weil die Beziehungsdimension verfehlt wird. Die Organisationen verlieren ihren Spirit – und die Mitarbeiter machen im neuen Setting Dienst nach Vorschrift, statt die Veränderung kraftvoll umzusetzen.

Warum ist das so? Und: kann man derartige Entwicklungen vermeiden? Frieder Pfleghar macht den Resonanz-Begriff des Soziologen Hartmut Rosa für die Herausforderungen des Change Managements fruchtbar – und erläutert, wofür dieser Change-Verantwortliche sensibilisieren kann. Teilnehmende bekommen so eine neue Perspektive, mit der sie den Change neu anpacken können oder womöglich steckengebliebenen Projekten neuen Schwung verleihen.

3. Hybrid Work: Wie arbeiten wir vor Ort und remote richtig gut zusammen?

Spätestens durch das Corona-Jahr 2020 wissen wir: Hybrid Work ist das Arbeitsmodell der Zukunft. Allerdings stehen Teams in Unternehmen oft noch vor einigen Herausforderungen: Wie arbeiten Menschen richtig gut zusammen, die sich nicht mehr täglich sehen? Wie kombiniert man beide Welten – vor Ort und remote – miteinander? Und wie können Führungskräfte die Leistung und auch die Stimmung ihrer Mitarbeitenden über die Distanz mitbekommen?

Anja Schröder (Microsoft 365 Enthusiast und Modern Workplace Consultant) zeigt, wie umfassend die Auswirkungen von funktionierendem Hybrid Work in der gesamten Unternehmenskultur seien können und müssen. Außerdem beleuchtet sie, warum „Ein bisschen neue Software“ nicht alleine die Lösung sein kann, sondern was sich wirklich in den Köpfen und im Verhalten ändern muss.    

Lernen Sie, welche Fehler Sie vermeiden können und wie Sie die ersten Schritte zu einem neuen Mindset gehen können. Diskutieren Sie gemeinsam Erfahrungen und mögliche Lösungsansätze hin zu einer erfolgreichen hybriden Arbeitsumgebung.

TEST LAB: Marktplatz des hybriden Arbeitens

1. Gut inszeniert im Home Office: Optimaler Auftritt mit Bildschirmkamera

Kennen Sie das? Die Videokonferenz steht an: Ihr eigenes Bild ist viel zu dunkel, Ihre Gesprächspartnerin ist nur halb im Bild zu sehen und der Ton wird schlecht übertragen. Das muss nicht sein! Denn auch im Home Office gilt: Wer die Technik im Griff hat, kann sich gezielt den Inhalten widmen…

Waltraud Riemer-Gerwin, Geschäftsführerin der GERWIN MEDIA GmbH Filmproduktion in Karlsruhe zeigt, wie sich das eigene Home Office oder Büro mit wenigen Kniffen in ein gut beleuchtetes Studio verwandeln lässt, in dem man sich zugewandt und aufgeschlossen seinen Gesprächspartnern präsentieren kann. Dabei gibt sie Tipps vom Einsatz eines virtuellen Bildhintergrunds bis zur verbalen Inhaltsvermittlung. Damit Sie sich bei der nächsten Videokonferenz ganz und gar auf das Wesentliche konzentrieren können.

2. Collaboration Tools für eine strukturierte virtuelle Zusammenarbeit

Zusammenhänge visualisieren, ein Stimmungsbild einholen, Aufgaben im Team sortieren, Wissen weitergeben – für all das gibt es nützliche Helfer aus dem World Wide Web. Sie unterstützen Sie als Führungskraft dabei, virtuelle Meetings und Workshops ergebnisorientiert und interaktiv zu gestalten und vereinfachen die Zusammenarbeit im Team. Sie machen Spaß, sind leicht zu bedienen und sind – zumindest in einer Basis-Version – in der Regel kostenfrei.

Katharina Brenner stellt Ihnen im Test Lab der Konferenz einige Tools für den virtuellen Methodenkoffer vor, die sich in der digitalen Zusammenarbeit bewährt haben. Entdecken Sie Werkzeuge wie Mentimeter, Aww, Trello oder Yotribe und erleben Sie, wie die Tools Ihren Teams im Arbeitsalltag helfen und wie schnell Sie damit Ihr Meeting oder Ihren Workshop dokumentieren. Zücken Sie Ihr Smartphone und probieren Sie es aus!

3. Co-Working Spaces: Von der Arbeitsform zur Raumlösung

New Work ist nicht nur eine Idee, sondern muss auch im konkreten Raum stattfinden. Die sogenannte Design Offices Methode identifiziert vier Arten der Zusammenarbeit, die unterschiedliche Umgebungen brauchen: von der konzentrierten Arbeit für sich alleine, über Teamwork, gemeinsamen Wissensaustausch bis hin zum informellen Netzwerken. Wie Design Offices dies in Arbeitsumgebungen übersetzt, erleben Sie während der Konferenz in deren Räumen. Was sich die Macher bei der Gestaltung und Aufteilung gedacht haben, erfahren Sie von Annette Sturm, Design Offices.

Als Key Account Managerin im Office Segment kennt sie die aktuellen Entwicklungen und ist überzeugt: Trotz ortsunabhängigem Arbeiten bleibt ein attraktiver Arbeitsplatz zentral, um gut ausgebildete Talente ins eigene Unternehmen zu locken. Dass die Lösung aber nicht im eigenen Bürogebäude liegen muss, bzw. mit welch einfachen Mitteln sich ein Raum auf vielfältige Weise nutzen lässt, zeigt sie im Marktplatz.

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14:15 – 16:15 Uhr | Breakout Sessions

NEW LEADERSHIP: Peer to Peer Beratung

Aus der Erfahrung anderer schöpfen

Wie machen das eigentlich andere? Aus dem Home Office führen? Digitale Muffel mitnehmen? Mit Schattenorganisationen umgehen? Mit vielen Herausforderungen der modernen Führung steht man nicht alleine da. Und doch hilft in der konkreten Situation manchmal kein Artikel oder Fachbuch – zu speziell erscheint die eigene Sachlage, zu viel hat man schon selbst vergeblich probiert. Hier greift die Peer-to-Peer-Beratung.

Alle, die gerne ihre Erfahrung teilen und von anderen lernen, kommen in dieser Sitzung zusammen. Jede*r darf ein Anliegen einbringen, die Gruppe wählt dann aus, welche besprochen werden. Der Fallgeber bzw. die Fallgeberin stellt sein/ihr Anliegen dar und beantwortet Verständnisfragen aus der Gruppe. Die Gruppe zieht sich dann zur Beratung zurück und schenkt im Anschluss der Fallgeberin/dem Fallgeber einen Blumenstrauß an Lösungsvorschlägen.

Eine erprobte Methode, die allein durch die Darstellung des eigenen Problems schon manchem ganz neue Perspektiven eröffnet hat.

NEW WORK: Vernetzung ohne Grenzen – Working Out Loud

Vernetzte Produkte brauchen vernetzte Mitarbeiter*innen – aber wo bekommt man die her? Die Fähigkeit, themenbasiert immer wieder schnell arbeitsfähige Netzwerke aufzubauen, ist in der VUCA-Welt unerlässlich. Working Out Loud (WOL) ist ein von John Stepper entwickeltes 12-Wochen-Programm für netzwerkbasiertes Arbeiten. Bosch setzt bereits seit 2015 auf WOL und bietet seinen Mitarbeiter*innen so die Möglichkeit, in kleinen, geschützten Circles netzwerkbasiertes Arbeiten zu erlernen und auszuprobieren.

In diesem Workshop gewährt Monika Struzek (Chief Community Manager bei Bosch) einen Einblick in die Evolution von WOL bei Bosch: von der Graswurzelinitiative bis zum festen Bestandteil des informellen Lernangebots. Und natürlich können die Teilnehmer*innen Working Out Loud auch direkt selbst in kleinen Gruppen probieren.

TEST LAB: Agile Cocktail Design

Mit Design Thinking zum Cocktail-Prototypen

Praxisnahe Ergebnisse, direkt abgeleitet von den Wünschen und Bedürfnissen der Nutzer: Das verspricht Design Thinking. Ob Software-Lösungen, Anwendungsprozesse oder Produktmuster – in diesem Prozess geben die potenziellen Anwender*innen den Kurs vor.

Aber was hat Design Thinking mit Cocktails zu tun? Eine ganze Menge, wie Fabian Herold (Agiler Coach und Kommunikationsberater) Rahmen des Test Lab zeigt. Beim „Agile Cocktail Design“ lernen Teilnehmende die typischen Phasen des Design Thinking-Prozesses im Schnelldurchlauf kennen und kreieren in 1,5 Stunden Cocktail-Prototypen – genau abgestimmt auf die spezifischen Anforderungen ihrer Zielgruppe. Und das Beste: Beim anschließenden Networking werden die Prototypen gemeinsam verkostet. Zum Wohl!

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16:30 – 17:15 Uhr | Panel Discussion

Next Steps New Work

Auf dem Podium bringen wir verschiedene Perspektiven auf die Herausforderungen von New Work zusammen. Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis loten aus, welche Rollen und Aufgaben neu gedacht werden müssen, z.B.: Wie treibe ich als Macher New Work voran? Wir kann ich als Chefin neue Arten der Zusammenarbeit am besten unterstützen? Wo lasse ich etwas zu, wo gebe ich Impulse, wo regele ich? Was sagt die Forschung zu den Entwicklungen – was bewährt sich? Wo schießen wir über das Ziel hinaus? Brauchen wir überhaupt noch Personalabteilungen?

Auf dem Podium

Prof. Dr. Ulrich Lenz, Professor an der Hochschule für angewandtes Management und Programmleiter für Digital Transformation Management

Dr. Andrea Kreißelmeier, Agile Transformation (Boehringer Ingelheim)

Simone Menne, Aufsichtsrätin und Non-Executive Director in diversen Unternehmen (darunter BMW AG, Deutsche Post DHL, Johnson Controls International), zuvor u.a. CFO bei Lufthansa.

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17:30 Uhr | Social Networking

Enstpannter Ausklang des Tages über den Dächern der Bahnstadt mit Degustation der agil gemixten Cocktails.